Kritik an Transferpolitik des Vorgängers
VfB Stuttgart: Bobic greift Ex-VfB-Manager Heldt an

Wenn es sportlich nicht läuft, dann sucht man die Ursachen beim Personal und im Umfeld. VfB-Manager Fredi Bobic ist fündig geworden und kritisiert nun Ex-Manager Horst Heldt für dessen Transferpolitik.
Bevor Fredi Bobic im Sommer 2010 nach Stuttgart kam, steuerte Horst Heldt von Januar 2006 bis Juli 2010 die Geschicke des VfB als Sportdirektor. „Es war schon vieles aufzuarbeiten als ich kam. Ich war das ein oder andere Mal überrascht. Wirtschaftlich und strukturell“ wird Bobic nun in dem Bericht einer deutschen Tageszeitung zitiert.
In der Vergangenheit habe die Transferpolitik im Zeichen des Aktionismus gestanden. Das sei unter ihm anders geworden: „Transfers müssen einfach passen und mittel- und langfristig betrachtet werden. Es darf nicht nur irgendeiner geholt werden, weil wir denken, dass wir jetzt schnell etwas machen müssen. Das ist hier in den letzten Jahren oft genug gemacht worden. Dann kommt auch ein Kader zustande, der in der Zusammenstellung sehr wirr ist.“
(cm)

