Blutleerer Auftakt
VfB Stuttgart: Gross kündigt Formationswechsel an

„Die Partie nicht wieder verschlafen“, „offensiv und dominant auftreten“… So klangen die Vorgaben von Trainer und Spieler des VfB Stuttgart vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Genau das beherzigte die Mannschaft aber wieder nicht und so kassierte die Gross-Elf eine bittere 1:3-Niederlage und hält nun die Rote Laterne der Tabelle.
"Wir sind nicht ins Spiel gekommen, es war viel zu viel Platz da, den die Dortmunder eiskalt genutzt haben. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Erst war der Auftritt blutleer, dann kamen wir mit Wucht zurück. Bei den Toren haben wir natürlich Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir vieles besser gemacht. Aber da war es schon zu spät" wird Sportdirektor Fredi Bobic vom Verein zitiert.
Torschütze Cacau stellte fest, dass der Kampfgeist der Mannschaft zu spät erwachte und zu viele Fehler gemacht wurden. Mittelfeldspieler Christian Gentner wiederholt das, was schon vor den letzten Spielen gesagt wurde: „Es passt noch nicht alles bei uns in der Abstimmung und was die Kommunikation angeht. Wir bekommen zu viele Gegentore, da muss die komplette Mannschaft im Defensivverhalten besser arbeiten.
VfB-Cheftrainer Christian Gross übt ungewohnt leise Kritik, kündigt aber gleichzeitig an, dass er die Mannschaft umstellen wird: „Ich will die Niederlage nicht an einem Spieler oder einem Mannschaftssteil fest machen. Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir im Spiel mehr agieren und nicht nur reagieren. Natürlich waren wir in der Formation nicht eingespielt, aber in der Formation wie heute werden wir vielleicht nicht mehr auftreten."
(rf)

