25.07.10 / 13:08 Uhr

Härte im Training als Erfolgsrezept

VfB Stuttgart: Trainer Gross kennt keine Gnade

Von: Pixelio / Jutta-rotter

Extrawürste und Sonderbehandlungen gibt es bei Christian Gross keine mehr. Seit der Schweizer das Zepter beim VfB Stuttgart übernommen hat weht ein anderer Wind. Disziplin und harte Arbeit stehen nun auf dem Plan der Profis. Ein Rezept, das erfolgreich Früchte getragen hat und das Gross auch jetzt wieder anwendet.


Bestes Beispiel: Nach fünfstündiger Fahrt ins schweizerische Trainingslager in der letzten Woche gab es keine Verschnaufpause, denn Gross setzte nach dem Einchecken ein zweistündiges Training an. Auch nach dem 2:1-Sieg gegen Enschede beim Uhrencup gab es am Tag danach kein lockeres Auslaufen. Gross bat stattdessen zum vierstündigen Training.


„Das ist definitiv die härteste Vorbereitung meines Lebens“, wird Stürmer Ciprian Marica im Bericht einer deutschen Tageszeitung zitiert. Der Erfolg gibt den Methoden von Trainer Gross allerdings recht. Marica erzielte im Finale des Uhrencups beide Treffer für den VfB und wurde zum Spieler des Matches gekürt. Gross scheint indes zufrieden mit der Vorbereitung: „Die Spieler haben gut gearbeitet.“ Gleichzeitig kündigt er an: „Die Intensität wird noch gesteigert werden.“


Die Trainingseinheiten werden jedoch wohl dosiert und auf die Anforderungen an Ausdauer und Kraft abgestimmt. Die vier Trainingslager in St. Moritz, Donaueschingen, Grenchen und Friedrichsruhe beinhalteten zudem Aktionen wie Canyoning, Klettern und Radfahren, welche den Teamgeist gefördert haben.
Auch Ersatz-Kapitän Timo Gebhart stimmt Maricas Aussage zu: „Das ist für den Körper die anstrengendste Vorbereitung, die ich je hatte. Aber für den Kopf die erfrischendste.“

(rf)









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