Unverständnis über Auswechslungen
VfB Stuttgart: Hlebs Unzufriedenheit wächst

Alexander Hleb hat Spaß am Fußballspiel. Das zeigte sich erst im Spiel gegen den Hamburger SV wieder, als er den 1:1-Ausgleich vorbereitete. Aber das belegt er auch mit Worten: "Der Trainer weiß, was ich will. Ich will nicht reden, ich will spielen, und zwar 90 Minuten lang." Doch bei diesem Vorhaben spielt Trainer Gross nicht mit und nimmt Hleb mit schöner Regelmäßigkeit aus dem Spiel.
Hleb stand stets in der Startelf, durfte aber nie zu Ende spielen. Egal ob Bundesliga oder Champions League – nach 50 oder spätestens 75 Minuten darf er den Platz verlassen. Gegen Hamburg musste er nach 56 Minuten vom Platz. Eine Auswechslung, für die Hleb kein Verständnis hat: "Anfangs habe ich gestaunt, ich fand es seltsam, meine Nummer zu sehen", wird Hleb im Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung zitiert. Und weiter: "Der Trainer ist verantwortlich für den Erfolg. Ich muss seine Entscheidungen akzeptieren."
Hlebs Unzufriedenheit wächst und zwischen ihm und dem Trainer scheint es auch keinen Austausch zu geben: "Ich verstehe das nicht. Ich weiß nicht, warum der Trainer mich ständig so früh aus dem Spiel nimmt. Wir haben nie darüber geredet", klagt Alexander Hleb. Vielleicht sollte er einmal den Dialog suchen.
(cm)

