28.10.18 / 15:54 Uhr

Schlechtester Start der Vereinsgeschichte

VfB Stuttgart und das große Klagen

Von: Pixelio / Klausi

Der VfB Stuttgart ist nur ein Schatten seiner selbst. In der Rückrunde der vergangenen Saison als zweitbeste Mannschaft gefeiert, kassiert der VfB nach der vermeintlichen Kaderverstärkung eine deftige Schlappe nach der anderen. Fünf Punkte aus neun Spielen und lediglich sechs Treffer bei satten 21 Gegentoren markieren den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte und den letzten Tabellenrang.

Doch statt zu agieren, üben sich die Verantwortlichen im Wehklagen. „Obwohl die Mannschaft funktioniert, kriegen wir die volle Breitseite ab. Im Moment ist der Fußball sehr brutal zu uns“, heißt es aus dem Munde von VfB-Stürmer Mario Gomez. Und Präsident Wolfgang Dietrich verweist auf die Verletztenliste.

Gleichzeitig nimmt er VfB-Sportvorstand Michael Reschke in Schutz. Dieser habe „einen sehr ausgewogenen Kader zusammengestellt. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass wir mit diesem Kader die Saison sehr gut bewältigen können.“

Deutlicher wird VfB-Torwart Ron-Robert Zieler: "Langsam sollte auch der Letzte realisiert haben, dass wir erstmal voll gegen den Abstieg kämpfen.“ Der Mannschaft fehle das Selbstverständnis und die Leichtigkeit. Wie unter diesen Voraussetzungen Punkte gegen den nächsten Gegner Eintracht Frankfurt eingefahren werden sollen, ist die große Frage. „Wir wissen, wie ernst es ist, aber es ist machbar“, beharrt Dietrich und sieht den VfB weiterhin „in den nächsten drei Jahren im ersten Drittel der Tabelle“.

(cm)





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