10.11.18 / 15:35 Uhr

Führungsanspruch nicht eingelöst

VfB Stuttgart: Reschke enttäuscht von Castro

Von: Pixelio / Karin-Jaehne

Große Hoffnungen hat der VfB Stuttgart in die Neuverpflichtung von Gonzalo Castro gesetzt. Diese wurden bislang nicht erfüllt. "Ich will hier einfach vorne weggehen, den jungen Spielern helfen", ließ Castro nach seinem Weggang von Borussia Dortmund verlauten. Zu sehen ist davon leider nichts.


Als fehlenden "Mosaikstein" in der Kaderplanung bezeichnete ihn VfB-Sportvorstand Michael Reschke und blätterte fünf Millionen Euro auf den Tisch, um Castro bis Ende Juni 2021 an den VfB zu binden. Nach der 0:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt soll Reschke laut Bericht einer Online-Portals nun eine Standpauke gehalten haben und ihm seine Enttäuschung vor versammelter Mannschaft mitgeteilt haben.


Der 31-Jährige steht aber nur noch selten die volle Spielzeit über auf dem Platz. Und wenn, dann gewinnt er lediglich 39 Prozent seiner Zweikämpfe. Damit liegt er unter dem Mannschaftsdurchschnitt von 51 Prozent, was alleine schon nicht sonderlich berauschend ist. "Das, was ich bisher gezeigt habe, ist definitiv nicht mein Anspruch", sagte er selbst vor wenigen Tagen. Es wäre zu wünschen, dass er den Schalter bald umlegen kann.

(rf)





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